Kinder experimentieren im Technikland

Wie Forscher die Phänomene der Natur nutzen, können Schüler in einem Lernlabor in Nürnberg nachvollziehen.

Hier tun das zwei Schülerinnen der Peter-Vischer-Schule. 
 
Mithilfe eines Föns erfahren die Mädchen, was Auftrieb beim Fliegen bedeutet. 
Nürnberg. Um Zusammenhänge zwischen den Phänomenen der Natur und wissenschaftlichen Erkenntnissen geht es bei der Sonderausstellung „Technikland. Staunen @ Lernen“, die von Freitag bis zum 31. Dezember im Museum Industriekultur in Nürnberg zu sehen ist. Mitveranstalter sind das Schulmuseum und der Förderkreis Ingenieurstudium. Kinder sollen, wie Dr. Matthias Rösch (Schulmuseum) sagte, Lust zum Experimentieren bekommen und Zusammenhänge erkennen. Das Angebot richtet sich an Schüler der 5. bis 8. Jahrgangsstufe aller Schularten. An rund 30 Stationen im Lernlabor haben sie reichlich Gelegenheit, etwas selbstständig auszuprobieren, zu analysieren und zu erforschen. Die Experimente sind zwar selbsterklärend, doch es sind auch täglich Studenten vor Ort, die den Schülern mit Erklärungen zur Seite stehen. Ein Besuch des Lernlabors ist allerdings nur als Gruppe und mit Führung möglich.

Quelle: Mittelbayrische Zeitung

 

VisionIng 21

Immer noch entscheiden sich nur wenige Abiturienten nach der Schulzeit für ein naturwissenschaftliches Studium. Um dies zu ändern und interessierte Schüler auf die Möglichkeiten eines solchen Studiums aufmerksam zu machen, lud der Förderkreis Ingenieurstudium e.V. am Donnerstag zu einem Abschlusskongress der P- und W-Seminare der aktuellen Abiturjahrgänge ein.

Pascal Clautour von der Peter-Vischer-Schule beschäftigte sich in seinem W-Seminar „Naturkatastrophen“ mit dem Vesuvausbruch im Jahr 79 nach Christus. Dabei wurde ihm bewusst, dass auch historische Themen heute noch hochaktuell sein können: „Während ich an meinem Text geschrieben habe, sind immer wieder neue Berichte in der Presse erschienen und ich wollte das am liebsten alles mit einbringen.“ Lehrerin Katharina Dobe ist begeistert vom Verlauf des Projektes und sieht solche Seminare vor allem als gute Gelegenheit, auf Dinge einzugehen, die sonst im Lehrplan zu kurz kommen.

Auch Anna Malachowski von der Peter-Vischer-Schule hatte ihr P-Seminar „Moderne Aspekte der Pharmakologie“ gewählt, um schon einmal Erfahrungen im medizinischen Bereich zu sammeln. Durch die Berufsorientierung, bei der zu Beginn des Projektseminars verschiedene Branchen besprochen wurden und ihre Arbeit über den Arzneigarten in Erlangen hat sich ihre Entscheidung für die Naturwissenschaft bestätigt.

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