Enge Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Institut Nürnberg

Kontrakt zwischen PVS und PI für die Jahre 1999 bis 2005


Die Peter-Vischer-Schule setzt die im Schuljahr 1997/98 begonnene Schulentwicklung in den Schuljahren 2003/2004 und 2004/2005 fort. Wie in den Vorjahren arbeitet die PVS dabei eng mit dem PI zusammen.
Grundlage für die Zusammenarbeit PVS-PI sind der am 30.07.97 gefasste Beschluss der Lehrerkonferenz, ab dem Schuljahr 1997/98 mit dem Projekt zur Schulentwicklung zu beginnen, sowie die am 28.07.1999 und am 18.07.2001 gefassten Beschlüsse, das Projekt jeweils um zwei Jahre zu verlängern.

1. Zweck:
Das PI unterstützt Kollegium und Schulleitung im Projekt „VISCHER-SEP“. Ziel des Projekts ist die Sicherung und Weiterentwicklung der Schulqualität, wobei als zentrales Handlungsfeld die Verbesserung der Unterrichtsqualität gesehen wird. Angestrebt wird eine kontinuierliche Vergrößerung des Anteils schülerzentrierten Unterrichts am Gesamtunterricht der PVS. Die Kooperation PVS – PI gewährleistet eine enge Verzahnung mit dem SCHILF-Konzept des PI und ermöglicht eine Vernetzung mit den übrigen städtischen Schulen. Die Zusammenarbeit umfasst in erster Linie die konkreten SCHILF-Maßnahmen, aber auch die Beratung und Unterstützung bei der Entwicklung des schuleigenen Fortbildungs-Programms. Zu diesem Zweck bietet das PI auch interne und externe Hilfen zur Evaluation an.

2. Teamstruktur der PVS:
Die Struktur der am SEP beteiligten Gruppen wird grundsätzlich beibehalten: Neben den Klassenteams und den Fachschaften gibt es ein „offenes SEP-Angebot“. Auf der Ebene der Klassenteams wird die Teamarbeit intensiviert und auf weitere Klassen bzw. Jahrgänge ausgeweitet. Die Fachschaften erhalten weiterhin die Möglichkeit, pro Schuljahr eine ganztägige Fortbildung zu gestalten. Die Koordinierungsgruppe setzt sich offen zusammen. Sie benennt feste Ansprechpartner und hält Kontakt zum PI und lädt es zu ihren Sitzungen ein.

3. Fortbildungsprogramm und SEP – Weiterentwicklung im Vertragszeitraum:
a) Folgende Fortbildungsfelder werden in den kommenden zwei Jahren bearbeitet:
•   Auffrischung und Sicherung der schülerzentrierten Arbeitsmethoden
•  (s.u.)
• Kommunikationstraining für Lehrer
• Qualifizierung der Mitglieder der Koordinierungsgruppen und Fortbildung von neuen Lehrkräften (im Rahmen der entsprechenden PI-Angebote)
• Entwicklung eines Fortbildungsprogramms der PVS
b) Begleitende Maßnahmen sollen sein:
• Aktive Einbeziehung der Schülerschaft (z.B. SMV) in die Weiterentwicklung des SEP
• Einbeziehung der Eltern
• Einbeziehung von Betrieben
• Evaluation
• Sammlung von bewährten Unterrichtskonzepten, die im Kollegenkreis bereits ausprobiert wurden.

4. Leistungen des PI:
Das PI unterstützt dieses Schulentwicklungsprojekt durch die Vermittlung bzw. Bereitstellung von geeigneten Referentinnen und Referenten. Das PI gewährleistet die kontinuierliche Begleitung durch feste Ansprechpartner, die auch für die Moderation von Team- und Gruppensitzungen zur Verfügung stehen.  Auch bei gezielten Anfragen der Schule bezüglich ausgewählter Referenten wird PI vermittelnd tätig.

5. Leistungen der Schule:
Die Schulleitung sichert ihre aktive Unterstützung und Mitarbeit beim SE-Prozess zu, ermittelt in Absprache mit dem Kollegium bzw. der Koordinierungsgruppe den Fortbildungsbedarf, stellt Verbindlichkeit der Absprachen her und sichert die Kontinuität der Zusammenarbeit. Schulleitung und Kollegium der PVS sagen zu, dass die Terminabsprachen rechtzeitig erfolgen und die mit den Referentinnen und Referenten vereinbarten Termine eingehalten bzw. nur nach Rücksprache mit dem PI geä ndert werden. Um die Akzeptanz im Kollegium, bei Eltern und Schülern kümmert sich die Schulleitung und die Koordinierungsgruppe.

6.  Gemeinsame Arbeit:
Um die Unterstützung von außerhalb der Schule zu verbessern (Schulverwaltung, Politik, Wirtschaft etc.), werben PVS und PI gemeinsam in der Öffentlichkeit für dieses Projekt. Auch wird weiterhin versucht, dafür Sponsorengelder einzuwerben.

7. Kosten:
Das PI bietet seine schulinternen Fortbildungsleistungen und den Beratungsservice kostenfrei an. Auch externe Referenten werden vom PI im Rahmen seiner internen Honorarsätze bezuschusst. Darüber hinaus gehende Kosten werden gedeckt durch SchG und PVS sowie eine zumutbare Eigenbeteiligung der Lehrkräfte.

7. Sonstiges:
Pflicht zur gegenseitigen Information: Beide Partner verpflichten sich zu regelmäßigem Informations austausch und zur Abstimmung über alle projektrelevanten Fragen. Das schließt die beiderseitige Pflicht zum vertraulichen Umgang mit Informationen ein.
Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung bei der Durchführung dieses Projekts liegen im beiderseitigen Interesse. PVS und PI können deshalb beschließen, dass das Projekt begleitend evaluiert wird.

Bericht: Gertrud Schubert