Besonderheiten der PVS – Schulentwicklung

1. anders als bei vielen Schulen:
• Initiative aus dem Kollegium, nicht von „oben“
• PVS keine kleine überschaubare Schule, sondern riesiger Betrieb mit >100 Lehrern
• Lehrer der älteren Generation waren Träger der SE
• nicht nur die Geisteswissenschaftler, sondern auch die Mathematik/Physik – Lehrer beteiligen sich stark


2. anders als die „reine Lehre“ in der Theorie vorschlägt
• Mitarbeit bzw. Beteiligung an der SE ist freiwillig
• Die Koordinierungsgruppe, die den Prozess steuert, ist offen für alle interessierten Kollegen, hat also keine festgelegte Zusammensetzung

3. 2002 – 2006
1. Umbruchsituation an der Schule
• Pensionierungen – neue junge Kollegen müssen sich erst einarbeiten
• Schulleitungswechsel mit Hindernissen: 2. Stellvertreter nicht besetzt bis 2005; 1. Stellvertreter nicht besetzt bis 2006, Direktor nicht besetzt von 2/2005 – 2/2006 !!
2. Verschlechterung der allgemeinen Arbeitsbedingungen: 
• Mehrarbeit (Erhöhung des Stundenkontigents)
• größere Klassen (wg. Beschränkungen durch Stadt Nürnberg)
• Einführung von R 6 und G 8
3. Trotzdem: Wir machen weiter, weil es unseren Unterricht verbessert und die Schule eine lernende Organisation bleiben muss; 

4. Erfolge:
• Verbesserung der Unterrichtsqualität
• Förderung von Schlüsselqualifikationen der Schüler
• Guten Schulklima durch Förderung der sozialen Kompetenzen der Schüler
• Verbesserung der Teamarbeit von Lehrkräften
• gute Zusammenarbeit von alten und jungen Lehrern
• regelmäßige Fortbildungen der Lehrkräfte
• Rückmeldung von Schülern durch Evaluationsbögen

 

Dr. Manfred Franze