Gesunde Ernährung

Die Koordinierungsgruppe plant das Projekt "Gesunde Ernährung"

Die Situation stellt sich derzeit wie folgt dar: Zu viele Schüler essen in den Pausen in der Schule lediglich Pizza (PVZ) oder Pommes frites (Hausmeister) und trinken stark zuckerhaltige Getränke aus den Automaten im EG. 
Um eine Verbesserung zu ermöglichen, müssen neben den Schülern selbst mehrere Instanzen mit einbezogen werden: Die Eltern, die als Vorbilder agieren müssen (und in vielen Fällen auch erst einmal über die Problematik aufgeklärt werden müssen); die Lehrkräfte, die den Prozess der Umstellung bei den Schülern begleiten und in der Schule überwachen müssen; das Direktorat, das organisatorische / vertragliche Fragen im Zusammenhang mit den Getränkeautomaten, dem PVZ und dem Hausmeister klären muss. Zusätzlich ergeht der Vorschlag, auch die SMV einzubinden, die die Schüler erreichen kann und auch z.B. die Plätzchen- oder Weihnachtsmannaktionen überdenken sollte.

– Getränke: Es soll versucht werden, den Automatenvertrag mit Coca Cola zu kündigen und stattdessen in der Schule Getränke eines (evtl. lokalen, z.B. Pyraser o.ä.) Anbieters mit weniger zuckerhaltigen Limonaden sowie Fruchtsäfte und Saftschorlen anzubieten. Auch Schulmilch wäre sinnvoll. Unterstützend soll das Trinken im Unterricht erlaubt werden, allerdings nur bei gesunden Getränken, nicht bei Cola etc. 
– PVZ: Es werden bereits jetzt vermehrt gesündere Mittagsgerichte angeboten. Pizza: Möglicherweise ließe sich mit dem Wirt verhandeln, ob man zumindest Vollkornpizza mit Gemüse verkaufen kann. Ansonsten muss das Problem neu angedacht werden, wenn die Schule die geplante Mensa bekommen hat, da sich die Situation für das PVZ dann ohnehin ändern werden wird. 
– Pausenverkauf des Hausmeisters: Das Direktorat ist hier nicht direkt weisungsbefugt. Es muss also eruiert werden, wer dafür zuständig ist, um ein sinnvolleres Angebot am Pausenverkauf zu ermöglichen (der EB kann bei der Stadt-Eltern-Vereinigung Informationen über allgemeine Hausmeisterpflichten einholen).
– Weitere Maßnahmen: 
– Es soll in Zusammenarbeit mit Krankenkassen eine Broschüre zur gesunden Ernährung für die Eltern erstellt werden. Den Kontakt stellt Herr Runkel her. 
– Besonders in den 5. Klassen soll vermehrt Aufklärung zur Ernährung betrieben werden, möglichst mit einem externen, professionellen Ernährungsberater (Kontakt: Frau Dobe). 
– Die Lehrkräfte können das Vorhaben unterstützen, indem sie in ihrem Unterricht das Trinken zwar erlauben, jedoch nur, wenn es sich um gesunde Getränke handelt.
Die angedachten Vorhaben sollen als Nächstes im Schulforum vorgetragen werden. 

Gertrud Schubert