Vischer's Symhony No. 107 - "Shakespeare in Love"

Vischer's Symhony No. 107 am Mittwoch, dem 15. Oktober 2014 um 19:00 Uhr in der Meistersingerhalle

Titel: "Shakespeare in Love"

Musik von William Walton, Antonin Dvorak, Hector Berlioz, Guiseppe Verdi, Peter Tschaikowsky und Stephen Warbeck

Dirigent: Chefdirigent Alexander Shelley

Moderation: Dr. Markus Wollin

Einstudierung der Schülerbeiträge:

Nicole Ebert, Johannes Dorrer, Ulrike Jozwiak

Fotos: Ulrike Jozwiak

Viele weitere Fotos werden auf der Webseite www.art-ist-in.net kostenlos zur Verfügung gestellt. (Gästekennwort: alleliebenshelley)

 
Es war ein berührendes Konzert als Hommage zum 450. Geburtsjahr von William Shakespeare. Viele Komponisten waren seither der Meinung, man müsse die tiefen Gefühle, die uns der große englische Dichter in seinen Werken vermittelt, in Musik umsetzen. Worte allein können solche Empfindungen nicht ganz erfassen.

So hörten wir zwei Sätze aus "As you like it", dem "Poem" für Orchester von William Waltons Filmmusik, Othellos  Gefühlswelt brachte uns Antonin Dvorak näher. Romeo und Julias tragische Liebesgeschichte interpretierten Hector Berlioz und Peter Tschaikowsky. Guiseppe Verdis Ballettmusik zu "Macbeth" genossen die meisten Konzertbesucher fast wie im Londoner Globe Theatre im Stehen, hautnah direkt vor der Bühne, den Musikern der Nürnberger Symphoniker lauschend. Der dynamische, ideenreiche Alexander Shelley gab spontan seinen Stab einer kleinen Zuhörerin weiter und unterstützte das völlig überraschte Mädchen beim Dirigieren tatkräftig.

Schüler und Schülerinnen aus dem Unterstufenchor ("autumn comes"), der Klasse 6b (Interviews von armen und reichen Zuschauern sowie Akteuren im Globe Theatre) und der Q12 (moderne Interpretation zweier Sonette von Shakespeare) sowie Chefdirigent Alexander Shelley (englisches Rezitieren derselben zwei Sonette)  erfreuten mit ihren gekonnten Beiträgen und machten den Abend zu einem echten Schulevent.

Markus Wollin führte souverän, einfühlsam und vielseitig durch das Musikprogramm. Er moderierte nicht nur, sondern interviewte auch die perfekt Englisch sprechenden Schüler/innen der Klasse 6b bei ihrem Auftritt.

Man spürte förmlich die Harmonie zwischen allen Mitwirkenden, die aus der hervorragenden Vorbereitung von Musikern und Lehrkräften sowie der Freude an künstlerischer Arbeit entspringt. Begeisterter Applaus!!
So rundete das letzte musikalische Werk von Stephen Warbeck wunderbar ab: “Shakespeare in love” – oh yes, for ever!!

U. Hertel-Schönberg