PVS-Musical-Abend Blues Brothers Show

Die Blues Brothers Show

PVS Musical reißt alle von den Stühlen

Schon die vergangenen Musicals, die gemeinschaftlich von Theatergruppe und Band auf die Bühne gestellt wurden, haben alle begeistert. Die jüngste Produktion stand ihren Vorgängern in nichts nach und brachte am 11. und 12.03.2014 die Aula zum Twisten.

Die Schauspieltruppe von Johannes Dorrer lieferte mit viel Spielwitz die Rahmenhandlung, fern verwandt mit dem Blues Brothers Plot: Duke droht die Schlagerhölle. Doch ein letztes Mal darf er auf die Erde, um dort mithilfe seines Hilfsengels Angel zu beweisen, dass er ein echter Blues Brother ist. Sein Plan: Die Band um Al reaktivieren und damit einen großen Auftritt hinlegen. Ein hartes Stück Arbeit, aber nach einiger Überredung, harter Probenarbeit und vielen gemeisterten Pannen (Teufel, Mainstream, Panflöten-Terror, Obrigkeit...) schmeißen sie ein umjubeltes Konzert im „Hirsch“ – und das Publikum ist live dabei.

Die jungen Schauspieler überzeugten mit ihrer Spielfreude, ihrem Einsatz und ihrer Teamarbeit. Auch einige Regieeinfälle (z.B. die „stehende Verfolgungsjagd“) waren absolut sehenswert.

Wer bei Blues Brothers aber nicht vor allem an Musik denkt, war wohl im falschen Film. Es muss rocken, und The Vischermen ließen da nichts auf sich kommen. Zwanzig Stücke hatten die Musiker vorbereitet, um von Anfang bis Ende die Story mit dem richtigen Sound zu begleiten. Von lässig und cool (Riot In Cell Block Number Nine) bis kernig (Soul Man), von melancholisch (Try a little tenderness) bis rockig und erdig (Jailhouse Rock) – die Band von Traugott Jäschke-Miserre (diesmal mit seiner letzten Produktion) stellte einmal mehr ihre Qualitäten unter Beweis.

Der Gesang kam von zwei Schülern, beide seit Längerem schon bekannt und an diesen Abenden in absoluter Hochform und versiert in allen Stilen. Als Crossover waren aber auch Theaterleute am Gesang beteiligt und ernteten etwa mit „Rawhide“ („Rollin, rollin, rollin“) und „Please don’t go“ viel Applaus.

Bei „She caught the Katy“, „Shake your Tailfeather“, „Everybody needs somebody to love“ hielt es am Ende niemanden mehr auf seinem Sitz – riesiger Beifall.

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Wn