Musikworkshops in Vorra und Burg Feuerstein – ein voller Erfolg

„Ja is denn heut scho Weihnachten?“, fragte sich die Bigband Mitte November, als im Schullandheim Vorra die Stücke auf die Notenständer gelegt wurden.

Aber so ein Weihnachtskonzert mit allen Ensembles der PVS will eben vorbereitet sein, und so widmeten sich die Vischermen in ihrer ersten Arbeitsphase dieses Schuljahres vor allem  der stimmungsvollen Musik. Mit dabei waren Herr Wollin und Frau Jozwiak und noch jede Menge Extensions – das sind diejenigen, die uns zwischendurch besuchen kommen und verstärken, weil mehr Musik mit noch mehr netten Menschen noch mehr Spaß macht.

Hervorragend versorgt in gewohnter Umgebung und konzentriert bei den Proben – so bewiesen wir von Dienstag, dem 17.11. bis Freitag, dem 20.11., dass nicht alle Lehrer und Schüler am schulfreien Buß- und Bettag das Faulenzen bevorzugen, sondern gerne auch Zeit miteinander verbringen und arbeiten. Das Ergebnis daraus konnte sich hören lassen!

Doch der Musikkalender der PVS hielt im Frühjahr noch größere Herausforderungen bereit: Vischer’s Symphony Going Abroad – Wild, wild West warf für die zweite Probenphase Anfang März seine Schatten weit voraus. Knapp 50 Schüler aus Bigband und Vokalensemble machten sich zusammen mit ihren Ensembleleitern Markus Wollin und Michaela Schliederer, unterstützt von Wolfgang Kierner, auf den Weg nach Burg Feuerstein, um dort intensiv an den Stücken für das große Konzert zu arbeiten.

Nur zwei Tage standen zur Verfügung, da war das Programm bis in die späten Abendstunden dicht gefüllt, denn neben den Ensembleproben gab es allerlei Extras: Wie in Vorra kam auch hier unser ehemaliger Musikkollege Traugott Jäschke dazu, um mit der Bigband über mehrere Stunden einen Harmonielehrekurs zu veranstalten, während die Lehrer Wollin und Kierner bei der Chorprobe die Männerstimmen unterstützten. Saxophon-Satzproben fanden unter der Leitung von Herrn Kierner statt, das Blech probte mit Herrn Wollin, Frau Schliederer trainierte die Gesangssolisten.

Dankenswerterweise stießen auch Frau Bergmann sowie die Kollegen Frau Ruf-Oesterreicher und Herr Taub dazu, um mit ihren Instrumenten den Bigband-Klang zu komplettieren.

Durch die engagierte Probenarbeit erzielten beide Ensembles schnell tolle Erfolge in der Klangentwicklung. Im Rückblick zwei sehr gelungene Musikworkshops, bei denen man wieder sehr gut erkennen konnte, wie wichtig es doch ist, fern der Schule zu proben und sich auch zu begegnen. Schließlich müssen dann die Ensembles miteinander auf der Bühne der Meistersingerhalle brillieren und sich aufeinander verlassen. Dafür ist so eine Musikfahrt ein geniales Fundament.

U. Jozwiak, M. Schliederer, M. Wollin