Trogir- wir kommen!

Am Sonntagabend (20/9/2015) um halb neun ging es los! Eric, unser Busfahrer begrüßte uns sowie Herrn Birkenmeier, Frau Schonath, Herr Anzeneder sowie Frau Heidenreich. Trotz aller Befürchtungen wegen der herrschenden Flüchtlingskrise überstanden wir alle Grenzübertritte sicher und kamen gegen 11.30 Uhr am Zielort, der Hotelanlage „Medena“ bei unserer Reiseleiterin Monika an.

25 Grad vor Ort zogen uns zum Strand, ehe wir nach Trogir ins Stadtzentrum liefen. Eine Bootstour zurück war ein weiterer Höhepunkt an diesem Abend. Bezüglich des Essens konnten wir jeden Abend zwischen mehreren Gängen wählen.

Am zweiten Tag fuhren wir früh nach Split, wo eine Stadtführung anstand. Wir wurden mit der Geschichte der Stadt vertraut gemacht, ehe wir selbst noch zwei Stunden in der Stadt unterwegs waren. Am Folgetag mussten wir sehr früh aufstehen, da uns eine längere Busfahrt in den Nationalpark Krka bevorstand. Die Wasserfälle beeindruckten uns sehr, wie auch die einzelnen kroatischen Dörfer, die wir während unserer Fahrt sahen.

Das Wetter von Montag bis Mittwoch war schön und angenehm warm, was sich aber am Donnerstag ändern sollte. Auf dem Programm stand unsere Wildwasserraftingtour- es regnete, es blitzte und donnerte immer wieder. Trotz unserer Neoprenanzüge waren wir bereits nass, noch ehe wir in den Booten saßen. Eine Gruppe junger Profis leiteten uns in den Booten an, Gefahr für uns bestand zu keiner Zeit- wir durften freiwillig sogar von einer 4,50m hohen Klippe ins kühle Wasser springen. Abends mussten wir leider aufräumen und packen.
Am Freitag stand die Rückreise an; Herr Birkenmeier hatte uns eine Überraschung versprochen, wir fuhren über Slowenien in die italienische Küstenstadt „Triest“, wo wir ein „Traumschloss“ besuchten, ehe wir den Abend beim Pizzaessen ausklingen ließen. Um halb acht am Samstagmorgen waren wir zurück in Nürnberg.

Mein Fazit: es war die perfekte Abschlussfahrt; diese Woche hat uns die 10n und die 10k, aber auch die Lehrer enger zusammengeschweißt und uns unvergessliche Erinnerungen beschert. Danke allen Beteiligten dieser Fahrt!

Emelie

Abschlussfahrt der 10k nach Bibione

Man kann unsere Abschlussfahrt eigentlich recht gut in 3 Worten zusammenfassen: Fahren, Kultur und Party (nur mit Apfelsaft!).
Vom ersten Tag hatten wir nicht allzu viel, weil wir nur im Bus saßen und die ein oder andere Raststätte kennen lernen durften. Nach dem Abendessen um 21 Uhr hatten wir uns trotzdem alle auf den morgigen Besuch von Venedig gefreut.
Venedig war ziemlich schön. Aber auch ziemlich heiß, teuer und voll. Das Highlight war jedenfalls der Vanille Milkshake (für 6,50€) im Hard Rock Café.
Mittwoch war unser "Strandtag". Ja richtig, plötzlich ziemlich kalt, bei 10 Grad und Regen waren wir trotzdem zum Baden und Bogen schießen gegangen. Was wir am nächsten Tag bereuen mussten.

Donnerstag war wieder Kulturtag. Eine halbe Stunde Busfahrt brachte uns ans Schloss Miramare, sehr beeindruckend. Nach der Besichtigung und anschließendem Fotoshooting im Garten von Ferdinand & Charlotte bei Regen ging es dann weiter in die größte Tropfsteinhöhle Europas. ("Stalagmiten kommen von unten und Stalaktiten von oben, das kann man sich sehr gut merken" hat uns Herr Gemeinhardt erklärt.)

Hier kommt der Vortag ins Spiel: Es mag ja einfach sein so ein paar Stufen runter zu gehen und durch eine Höhle zu schlendern, aber versucht mal, mit sich anbahnender Erkältung 500 Stufen steil nach oben zu marschieren. Das hatte uns aber nicht daran gehindert, den Abend mit Traubensaft am Strand ausklingen zu lassen.

Am Freitag waren wir jedenfalls ziemlich fertig und haben uns sehr auf die Busfahrt gefreut.
Im Großen und Ganzen war es zwar nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten (schlechtes Wetter, lange Busfahrt) - aber viel schöner als erwartet, nach der Besichtigung der hoteleigenen "Disco".

Um genau zu sein, war es die perfekte unperfekte Abschlussfahrt.

Nick /Nadine

Abschlussfahrt der 10i nach Barcelona 2011

Abschlussfahrt der 10n nach Rügen

Vom 19. bis 25. 9. 2010 führte die Abschlussfahrt  24 Schülerinnen und Schüler der Peter Vischer Schule in den hohen Norden, auf die größte Insel Deutschlands – Rügen. Ziel war die „Insel auf der Insel“ Ummanz und zwei Bungalows waren im Kite Island Hostel in Haide reserviert. Nach komfortabler Busfahrt und dem Passieren des Strellasunds wurden die Zimmer bezogen und die Klasse realisierte, dass man tatsächlich im „Outback“ gelandet waren. Kein Dorf in der Nähe – nur die weite Natur – das war für die Nürnberger Großstadtkids zunächst gewöhnungsbedürftig. Die begleitenden Lehrkräfte Frau Schön und Herr Galliwoda schmunzelten, als sich die Spinnenangst verbreitete. Aber der Blick über den Bodden hinüber zum Leuchtturm nach Hiddensee lenkte ab und wenige Stunden später strich der Strahl des Leuchtfeuers über das von Künstlerhand mit der Motorsäge gestaltete Gelände und in der Discoscheune wurde geklönt und Tischtennis gespielt.
Fünf wunderschöne Tage mit blauem Himmel und warmem Herbstwetter folgten und zunächst stand eine Exkursion nach Hiddensee auf dem Programm. Von Schaprode ging es über eine Stunde lang mit dem Schiff über die Ostsee. Der Wind zerzauste die Haare und alle waren froh als Kloster, das nördlichste Dorf der Insel in Sicht kam. Autofrei und ursprünglich wurde der „Dornbusch“ genannte Teil der Insel umrundet und nach einer zweistündigen Wanderung an herrlichen Stränden und Sanddornbüschen vorbei ging es nach Neuendorf, um wieder zum Festland zurückzufahren. Abends rückte die Klasse eng ums Lagerfeuer zusammen und nachdem sich die Mücken verzogen hatten wurde es richtig gemütlich.
Eine Stadtbesichtigung von Stralsund mit Besuch des Ozeaneums beeindruckte die Schüler, von denen viele noch nie an Nord- und Ostsee waren. Die Gorch Fock schaukelte im Hafen vor der Kulisse der Hansestadt mit ihrer typischen „Backsteingotik“. Dazu ein Fischbrötchen und schnell zurück ins Hostel. Disconacht war angesagt und die Mädels rockten die Scheune.
Donnerstag stand ein Charterbus bereit und die Kreideküste ist natürlich ein Muss bei einer Inselrundfahrt. Die größte Aufmerksamkeit gehörte allerdings nicht der weißen Steilküste, sondern den Feuersteinen, die in vielfältigen Formen hier zu finden sind. Besonders begehrt waren solche mit einem Loch, die sogenannten „Hühnergötter“. Weiter gings nach Binz und Strand, Seebrücke und Stimmung in diesem mondänen Ostseebad begeisterten alle.
Ein letzter Tag in Ummanz mit Chillaxen, Beachvolleyball, Strandspaziergängen und dann stand ein fränkischer Busfahrer vor uns und brachte alle wohlbehalten zur Schule zurück.
Eine gelungene Fahrt mit einem einzigartigen Mix aus Kultur, Entspannen  und einem schönen Nebeneffekt. „Wir sind alle gut zusammengewachsen!“ formulierte eine Schülerin und das kann man so stehen lassen.

Peter Galliwoda mit der Klasse 10n