PVS-Fußballturnier

Traditionell fand auch dieses Jahr das schulinterne Fußballturnier am 09. und 10. März 2016 statt. Bereits einige Tage vor Beginn des Turniers konnte man zugleich die Anspannung, aber auch die Vorfreude auf das Turnier im ganzen Schulhaus erkennen.

Kurz bevor es losging, appellierte die Q12 nochmals daran, dass Fairness und der Spaß am Fußball im Vordergrund des Turniers stünden.

Die Schüler von der 7. bis zur 9. Klasse trugen am Mittwoch, den 09.03.2016 den Mittelstufensieger unter sich aus. In einem umkämpften, aber zu jeder Zeit fairen Turnier konnte sich die Klasse 9a gegen die 7i mit 2:0 durchsetzen. Jedoch ging die 7i zuvor als „Underdog“ in das Turnier und kann sich deswegen über den 2. Platz ebenfalls sehr freuen!

Am darauffolgenden Tag waren es die Klassen der Oberstufe (10. bis 12. Klasse), die den Sieger unter sich ausspielten. Ins Finale schafften es dann die Q12_2 und die Mannschaft der Q11. Da nach regulärem Spielende noch kein Sieger feststand, kam es zum Elfmeterschießen, das die Q11 zu ihren Gunsten entscheiden konnte.

Die gute Zusammenarbeit zwischen der Q12 und Herrn Schevenius ermöglichte ein faires Kräftemessen für alle beteiligten Mannschaften.

Wir gratulieren den Turniersiegern und danken euch allen, für ein tolles Turnier mit fairen und spannenden Spielen. Unser Dank gilt auch den zahlreichen Zuschauern, die erschienen sind! 


Die Q12 & Herr Schevenius

Best of Five, Best of Six

Siegerehrung beim Best of Five am 10.7.2013: Die Freude kann auch groß sein, wenn man nicht der Gewinner ist!

Jedes Jahr findet das Best of Six statt, ein Sportfest, an dem die
sportlichste Klasse des 6. Jahrgangs ermittelt wird.

Auch unter den fünften Klassen wird beim Best of Five die sportlichste Klasse ermittelt.


Besondere Disziplinen dabei waren Rope Skipping Contest, Watussi und
Staffellauf durch den Schulhof.

Ärztliche Sprechstunde als wichtiges Element der Gesundheitserziehung im Sport

Im Rahmen der Gesundheitsaspekte des Sports kommt die Gynäkologin Frau Dr. Dilling seit einigen Jahren an unsere Schule, um für die Mädchen der 6. Klassen Realschule und Gymnasium eine ärztliche Sprechstunde im Rahmen der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V. abzuhalten. Diese Veranstaltung erfreut sich größtem Interesse der Schülerinnen. Deshalb wollte ich sie mit einem Interview weiter publik machen.

Fr. Klaußner: „Warum halten Sie die ärztliche Sprechstunde gerade für die Mädchen der 6. Klassen für so wichtig?

Fr. Dr. Dilling: „In der sechsten Klasse sind die Mädchen von ihrer Entwicklung meist alle soweit, dass sie die ersten körperlichen Veränderungen der Pubertät an sich selbst wahrgenommen haben. Sie haben daher konkreten Erörterungsbedarf und können die Informationen auf Grund des eigenen Erlebens besser einordnen als vielleicht noch in der 4. Klasse, wobei es begrüßenswert ist, wenn die Sexualerziehung in der Grundschule hierzu schon ein Fundament gelegt hat. Eine wertschätzende Besprechung und eine korrekte Einordnung der Pubertätsentwicklung soll den Mädchen helfen, sich positiv mit dem "Frauwerden" auseinandersetzen zu können.“

Fr. Klaußner: „Für welche Fragen sind die Mädchen besonders offen bzw. was hat sie am meisten interessiert?“

Fr. Dr. Dilling: „Das Interesse der Mädchen ist weitgefächert und von Klasse zu Klasse (auch an der selben Schule) oft recht unterschiedlich. Ich versuche immer, auf den Informationsbedarf der Klasse einzugehen. Daher liegt der Schwerpunkt manchmal mehr auf der Besprechung der Pubertätsentwicklung im allgemeinen oder dem Thema Menstruationshygiene. In anderen Stunden steht auch mal die Schwangerschaft und Geburt im Mittelpunkt oder die Prävention hinsichtlich Alkohol, Nikotin oder eben das Thema Impfen.
Viel hängt auch davon ab, was gerade in den Medien diskutiert wird und die Mädchen dann meist sehr beschäftigt. Gerade hier muss oft einiges "zurecht gerückt" werden um den Mädchen einen unbelasteten Umgang mit den körperlichen Veränderungen zu ermöglichen, den eigenen Körper schätzen und dann eben auch schützen zu können.“

Fr. Klaußner: „Sind Sie der Meinung, dass die Schülerinnen monatliche Unpässlichkeit und Sport/Schwimmen in jedem Alter in Einklang bringen können?“

Fr. Dr. Dilling: „Sport bzw. körperliche Aktivität ist aus ärztlicher Sicht immer zu begrüßen und zu fördern. Wir wissen, dass viele "Zivilisationserkrankungen" durch ausreichende, angemessene Bewegung vermindert bzw. gebessert werden können. Die Menstruation ist kein krankhafter Zustand, sondern Zeichen eines normal arbeitenden weiblichen Körpers, auch wenn er oft als "Zumutung" empfunden wird . Es gibt keinen Grund, auf körperliche Betätigung in diesem Zeitraum verzichten zu müssen oder zu sollen. Ganz im Gegenteil, körperliche Betätigung hilft in vielen Fällen, die Unterbauchschmerzen, die vorkommen können, zu lindern. Wenn ein Mädchen mit dem Gebrauch der zur Verfügung stehenden Hygieneprodukte vertraut ist, dann ist die Teilnahme am Sportunterricht fast nie ein Problem und eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Auch der Schwimmbadbesuch ist medizinisch gesehen ohne Probleme möglich, sollte aber nicht  „verpflichtend" sein.“

Fr. Klaußner: „Haben Sie den Eindruck, dass die Schülerinnen heutzutage offener über diese Themen sprechen können und deutlich informierter sind als früher?“

Fr. Dr. Dilling: „Die Offenheit gegenüber der Sexualerziehung in der Schule ist heute sicher größer als früher. Die Mädchen (und natürlich auch die Jungs) werden in der Grundschule an das Thema herangeführt und haben in der sechsten Klasse oft ein ganz gutes Wissen zu ihrem Körper, zu den Pubertätsveränderungen und manchmal auch bereits zur den Themen wie Kontrazeption, Schwangerschaft und Geburt oder Impfen. Oft werden sie aber von den Medien (oder auch von älteren Mitschülern/innen) mit Bereichen/Begriffen konfrontiert, die ihrem Alter nicht entsprechen, die sie verunsichern oder die einfach falsch sind. Eine gängige Wahrnehmung ist, dass die Jugendlichen im Bereich der Sexualkunde «overnewsed and underinformed» sind. Hier muss oftmals einiges " geradegerückt" werden, damit aus falschem Wissen nicht falsches Handeln wird oder verängstigende Mythen unhinterfragt weitergegeben werden.“

Fr. Klaußner: „Was würden Sie sich von unserer Schule bzw. unseren Schülerinnen in Zukunft wünschen, um die Zusammenarbeit zu intensivieren?“

Fr. Dr. Dilling: „Die Zusammenarbeit war immer sehr angenehm und unkompliziert. Gerne komme ich auch in den kommenden Schuljahren wieder an die PVS.“

Fr. Klaußner: „Vielen Dank für das Kompliment. Dies kann ich allerdings auch zurückgeben. Die Schülerinnen waren auch diesmal von Ihnen sehr angetan. Wir würden uns freuen, Sie auch nächstes Jahr für diese wertvolle Aufklärungsarbeit an unserer Schule engagieren zu dürfen. Und außerdem vielen Dank für Ihre Mühe, diese Fragen so ausführlich zu beantworten.“