PVS- Fairplayer

Mit einer Sozialpädagogin, Erziehern und einer Schulpsychologin gibt es an der PVS bereits ein vielfältiges Angebot an Hilfestellungen für kleine und große Probleme.

Doch das Lösen von Konflikten soll nicht länger der einzige Ansatz zur Problembewältigung bleiben.

Deshalb wurde in Folge einer Anregung durch die Schulleitung das Fairplayer-Programm als Projekt in der 7. Klasse Realschule und der 8. Klasse Gymnasium durchgeführt.

Dabei handelt es sich um ein präventives Projekt, das sich mit dem Erwerb von Empathievermögen, Rollenbewusstsein, Toleranz und Zivilcourage befasst. Da es zum Erwerb sozialer Kompetenzen eines soliden Grundstocks an theoretischem Wissen bedarf, beschäftigt sich das auf zwölf Doppelstunden angelegte Programm in den ersten Einheiten mit Grundlagen und Definitionen.

So wird etwa die Frage geklärt „Was ist Mobbing?“ oder den Eigenheiten von Gruppendynamiken auf den Grund gegangen.

Anschließend werden individuelle Aspekte in Augenschein genommen, durch die jegliche Interaktion beeinflusst wird. Aus diesem Grund wird in den folgenden Einheiten der Schwerpunkt auf die individuelle Wahrnehmung von Gewalt oder auf ein geschlechtsspezifisches Rollenverständnis gelegt.

Den größten Raum nehmen jedoch die Schulung des Empathievermögens und die Stärkung von Konfliktlösungsstrategien ein. Dies wird anhand von Rollenspielen sowie der Lösung festgefahrener Dilemmata vermittelt.

Nachdem das Projekt im vergangenen Schuljahr großen Anklang bei Schülern wie durchführenden Lehrkräften fand, wird das Projekt auch im kommenden Jahr wieder durchgeführt und soll in den kommenden Jahren sukzessiv auf die gesamten Jahrgangsstufen des jeweiligen Schultyps ausgeweitet werden.

Petra Döring, Florian Eichenmüller